Email aus Limoges - Office de tourisme de Limoges

Email aus Limoges

Email savoir-faire

Das erste „émail“ aus Limoges ist mehr als tausend Jahre alt. „Email“ hat nichts mit dem Internet zu tun, die Pluralform ist „émaux.“ Es handelt sich hierbei um eine Kupfer- oder wertvollere Metallplatte, die mit verschiedenfarbigem Pulver beschichtet wird, das im Ofen zu Glas gebrannt wird.

Die ersten „émaux champlevé“ wurden um das 11. Jahrhundert herum gefertigt. Bei dieser Technik werden Teile aus der Kupferplatte herausgekratzt und in die entstandenen Vertiefungen das farbige Pulver hinein gestreut. Diese Technik wird häufig im religiösen Zusammenhang verwendet: Kreuze, Reliquien, Bucheinbände, liturgische Bücher etc. Man machte sich mit dieser Kunst im gesamter mittelalterlichen, christlichen Westen einen Namen: „Œuvre de Limoges.“

Die „émaux peints“, eine andere Technik des émail, bei der das Pulver wie beim Zeichnen mit einer Pipette aufgetragen wird, war vor allem in der Renaissance verbreitet. Inspiriert von der Antike ersetzten mythologische Figuren, Allegorien und ländliche Szenen die Präsenz der religiösen Motive. Die Könige und Prinzen stellten sich selbst häufig auch als wichtige antike Persönlichkeiten dar. Diese Strömung setzte sich bis ins 17. Jahrhundert fort und tauchte nochmals im 19. Jahrhundert auf.

Museum der schönen Künste

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