Nationales Keramikmuseum Adrien Dubouché

Nationales Keramikmuseum Adrien Dubouché
Nationales Keramikmuseum Adrien Dubouché
Nationales Keramikmuseum Adrien Dubouché
Nationales Keramikmuseum Adrien Dubouché
Nationales Keramikmuseum Adrien Dubouché
Nationales Keramikmuseum Adrien Dubouché

Das Museum Adrien Dubouché, im weilweiten Herzen der Kunst mit dem Feuer, bietet einen Parcours an, in dem man die Techniken der verschiedenen Keramikkreationen entdecken kann. Aber seine Berufung geht weit über das hinaus, es präsentiert eine echte Geschichte der Kunst und Kultur und die die besten Trümpfe dieser Materie noch gar nicht aufgedeckt sind. Die etwa 300 000 Ausstellungsstücke kommen in einem sinnbildhaften Raum, der extra dafür geplant wurde, wunderbar zur Geltung. Nachdem man das originelle Bauwerk von ca. 1900, das mit Porzellan bekleidet ist, bewundert hat, durchquert man den Garten, bis zu einer beeindruckenden Glasfassade. Es scheint, als ob sie eine Verbindung zwischen dem historischen Gebäude und der alten Schule „des Art Décoratifs“ herstellt. Diese untypische Architektur ist Folge der großen Renovierungsaktion 2003, die vom Museum selbst initiiert wurde. Es war die Idee des österreichischen Architekten Boris Podrecca, die sich durchsetzte. Er schlug ein zeitgenössisches Gebäude als Verbindung der zwei nebeneinander stehenden Gebäude vor, um so eine Parallele zwischen den diversen Zeiten zu schaffen und um die Lebensdauer der alten Gebäude auf eine harmonische Weise zu verlängern. Dieser Bau, einer der wichtigsten der letzten zehn Jahre in Frankreich, gibt dem Museum zusätzlich 7 000m², also doppelt so viel Ausstellungsfläche, wie zuvor und es ermöglicht den Empfang von Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Die Zahl der Besucher hat sich seither verdoppelt. Ab diesem Zeitpunkt sind es jedes Jahr ca. 30 000 Menschen, die die prachtvolle Keramik bestaunen. Während des Rundgangs wird man von Typographien aus Porzellan geleitet. Die Besichtigung beginnt im Zwischengeschoss der Techniken. Entworfen von Boris Podrecca, macht diese Galerie den Besucher mit den Anfängen der Keramik bekannt, indem sie in vier Blöcken die Herstellung von Porzellan erklärt. Der Besucher taucht in diesem historischen Gebäude in die Entwicklungsgeschichte der Keramik ein. Eröffnet wurde es 1900 und die Ausstellungsräume wurden speziell für die verschiedenen Keramikwerke konzipiert und v.a. von Adrien Dubouché subventioniert. Es gibt eine ganze Reihe von Vitrinen die als „monument historique“ klassifiziert sind, in denen von der Antike bis ins 18. Jahrhundert Töpferei, Fliesen, Sandstein, Glas und natürlich Porzellan in allen möglichen Arten (künstlerisch, praktisch oder industriell) ausgestellt sind. Die Keramik war schon 10 000 Jahre v. Chr. Teil des menschlichen Alltags. Während der Besucher von einer Vitrine zur nächsten wandert, versteht er, wie sich die Kultur und Zivilisation, beeinflusst durch den kommerziellen, kulturellen und intellektuellen Austausch, in den verschiedenen Jahrhunderten weiterentwickelt hat. Einige Werke aus Porzellan zum Beispiel haben eine sehr starke Ausstrahlung, und zwar schon seit dem erstmaligen Erscheinen in China im 06. Jahrhundert. In Europa ist das Porzellan erst zu Beginn des 18. Jahrhunderts aufgetaucht, was die Begehrlichkeit erklärt, da man vorher nicht wusste, wie es hergestellt wird. Im Tresor des Königs wurde das kostbare Material würdevoll aufbewahrt. Dann ab dem 18. Jahrhundert wurde das Porzellan ein Objekt der Kunst. Die Epoche ändert sich und es ändert sich auch der Abschnitt in der Ausstellung. Man gelangt in die alte Schule der „Art Décoratifs“ und somit in einen farbigen Raum, in dem das Labyrinth von Vitrinen steht, in denen Werke aus dem 19. Jahrhundert ausgestellt sind. Im 19. Jahrhundert haben die Künstler alles aus den verschiedensten Kulturen (aus dem Orient, aus Japan, aus dem alten Ägypten) oder aus verschiedenen Stilrichtungen (Romantik, Impressionismus) widerentdeckt.

Contact information

8 bis place Winston Churchill
87000 LIMOGES
Tel. : 05 55 33 08 50
Fax : 05 55 33 08 55
Email : contact@limogesciteceramique.fr
Website : www.musee-adriendubouche.fr

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